Nach Festnahme des Gründers und drohender Dekotierung mandatiert Intellego Technologies AB KPMG mit einer unabhängigen Forensic Review von Berichterstattung und Kapitalmarktkommunikation.
Nach der Festnahme des Firmengründers Claes Lindahl wegen Verdachts auf schweren Betrug hat Nasdaq die Dekotierung der Aktie vom First North-Segment beantragt und umfangreiche Fragen gestellt. Intellego kündigt an, die Schlussfolgerungen der KPMG-Prüfung zu veröffentlichen. Originalton des Boards:
„Der Vorstand arbeitet derzeit daran, die Anforderungen der Finanzaufsichtsbehörde und von Nasdaq zu erfüllen, damit der Handel mit der Intellego-Aktie wieder aufgenommen werden kann, und begrüßt die Untersuchung möglicher Mängel innerhalb von Intellego.“
Claes Lindahl wurde als CEO abberufen. Jacob Laurin, bislang im Vorstand, fungiert als Interim-CEO. Der Aufsichtsrat schließt eine Rückkehr Lindahls unabhängig vom Ausgang des laufenden Verfahrens aus und hat die Suche nach einer Dauerlösung gestartet.
Das Mandat an KPMG Forensic ist ein klassischer Schritt zur Vertrauensbildung gegenüber Finanzaufsicht und Börse: unabhängige Sachverhaltsaufklärung, saubere Disclosure, klarer Remediation-Plan. Für Stakeholder entscheidend sind nun Transparenz zu Prüfungsumfang und -methodik, Zeitplan bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse sowie konsistente IR-Kommunikation zur Wiederaufnahme des Handels.





