Die Wirtschaftsprüfer haben ihren Mietvertrag im Europaviertel vorzeitig verlängert. Der Standort bleibt damit bis weit ins kommende Jahrzehnt hinein Heimat des Konzerns in der Mainmetropole.
Hinweise auf den unsauberen Umgang mit Mandantenunterlagen wurden bei der Prüfungsgesellschaft lange als Lappalie abgetan. Jetzt ziehen die Spitzenleute die Reißleine, und die Aufsicht ermittelt.
Nach einem turbulenten Jahr mit Kursverlusten und gekürzten Ausschüttungen tauscht die US-Investmentfirma ihren Abschlussprüfer aus. Inhaltliche Differenzen gab es zwischen den Beteiligten nicht.
Nach zehn Jahren und vier Beförderungen bei Nuveen wechselt Romina Smith zum Chicagoer Private-Credit-Spezialisten Monroe Capital, wo sie eine neu geschaffene Führungsrolle für das europäische Geschäft übernimmt.
Das M&A-Volumen in Deutschland hat sich 2026 bis dato nahezu verdreifacht. Treiber sind Megadeals, mehr Private-Equity-Exits und ein markanter Anstieg von Public-to-Private-Transaktionen.
MSCI legt seinen ersten umfassenden Report zur Lage der Private Markets vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Anlageklasse hat eine neue Größenordnung erreicht, während Transparenz, Bewertungsqualität und Liquiditätsmanagement nicht mithalten.
Der Wirtschaftsjurist verlässt die Porsche-Holding und kehrt zur Stuttgarter Kanzlei zurück, für die er schon einmal gearbeitet hat. Sein Fokus liegt auf Beteiligungsgeschäften mit jungen Unternehmen.
Die Finanzierungstochter des Autokonzerns hat grüne Anleihen über 2,75 Milliarden Euro platziert. Das Geld fließt in die Finanzierung von Elektroautos. Hogan Lovells beriet das Bankenkonsortium.
Der österreichische Versicherer hat neue nachrangige Schuldtitel begeben und zugleich ältere Papiere zurückgekauft. Schönherr, Linklaters und Wolf Theiss begleiteten das Geschäft.
Christian Ohlms verlässt Sefe zum 30. September vorzeitig und wechselt nahtlos als Chief Commercial Officer zu Uniper. Die Nachfolge ist intern bereits geregelt, aber noch nicht kommuniziert.
Der für Mitte Juni geplante Börsengang von SpaceX dürfte Milliarden in passive Fonds lenken und die Gewichtung im Nasdaq 100 grundlegend verschieben. Indexanbieter haben die Aufnahmeregeln bereits angepasst.
Fresenius Medical Care hat die erste Tranche seines neuen Aktienrückkaufprogramms gestartet. Bis Mitte Dezember 2026 sollen bis zu 600 Millionen Euro in eigene Aktien investiert werden.
Maschinen sollen eines Tages den Haushalt erledigen. Damit das klappt, brauchen sie Vorbilder aus Fleisch und Blut. Ein Anbieter aus den USA hat daraus ein Geschäftsmodell gemacht, von dem auch die Kundschaft profitiert.
Das Unternehmen hilft Marken, ihre Sichtbarkeit in KI-Antwortsystemen zu messen. Anderthalb Jahre nach der Gründung läuft das Geschäft so gut, dass jetzt ein Büro in New York eröffnet wird.
Viele Firmen lassen autonome Systeme bereits selbstständig arbeiten, obwohl ihre Daten dafür kaum taugen. Nur eine winzige Minderheit hält sich wirklich für gewappnet.
Die britische Bank Standard Chartered kündigt an, ihre Unternehmensfunktionen bis 2030 um mehr als 15 Prozent zu verkleinern. KI soll Effizienz steigern und den Ertrag pro Mitarbeitenden um 20 Prozent erhöhen.
OpenAI hat eine Stelle ausgeschrieben, die sich mit den Gefahren rekursiv selbstverbessernder KI befasst. Das Gehaltspaket beträgt bis zu 380.000 Euro. Der Zeitdruck ist real: Führende KI-Labore nähern sich einem Wendepunkt.
Der Koalitionsvertrag von Union und SPD sieht vor, die tägliche Höchstarbeitszeit abzuschaffen und durch eine Wochengrenze zu ersetzen. Rechnerisch wären damit bis zu 73,5 Stunden pro Woche möglich. Arbeitsministerin Bärbel Bas hat sich zuletzt von einer pauschalen Abschaffung der Tagesgrenze distanziert, ein Gesetzentwurf ist dennoch für Juni angekündigt.
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