Während Firmengründer Hui Ka Yan zu lebenslanger Haft verurteilt wird, verlagert sich der wirtschaftliche Konflikt rund um den Evergrande-Fall zunehmend auf den ehemaligen Konzernprüfer PwC.
Eine neue Deloitte-Studie beziffert erstmals in konkreten Zahlen, was die europäische Autoindustrie ihre Batterie-Abhängigkeit von Asien kosten könnte, mit direkter Relevanz für den Kapitalmarkt.
Der Referentenentwurf des Einkommensteuerreformgesetzes 2027 bringt eine Tarifanpassung sowie Verschiebungen bei Mini-Jobs, Handwerkerleistungen und Rechenzentren.
Das Münchner Aquakultur-Start-up Oceanloop will mit frischem Kapital erstmals den Giant Grouper kommerziell in Europa züchten. Neben zwei spezialisierten Investoren steuert die Europäische Investitionsbank den größten Teil der Finanzierung bei.
Das Tübinger AgTech-Unternehmen Computomics will mit Genomdaten und maschinellem Lernen vorhersagen, welche Pflanzensorten dem Klima von morgen standhalten. Für den Ausbau der Plattform hat es 6,3 Millionen Euro eingesammelt.
Steigende M&A-Aktivität und ein anziehender IPO-Markt schaffen laut J.P. Morgan Asset Management ideale Bedingungen, damit Private-Equity-Fonds ihre Beteiligungen gewinnbringend verkaufen können. 2026 könnte damit eines der stärksten Jahre des Jahrzehnts werden.
Der Kampf gegen die Verjährung prägt inzwischen den Rhythmus der Cum-Ex-Aufarbeitung, und die jüngste Anklage aus Frankfurt zeigt, wie eng das Zeitfenster für die Ermittler geworden ist.
Zum 1. September 2026 nehmen die ersten Tax Law Clinics an deutschen Hochschulen ihre Arbeit auf, mit Hannover als Pilotstandort und einem wachsenden Netz an Nachfolgeprojekten in Vorbereitung.
Die Nachfolgeplanung wird digitaler und steuerlich anspruchsvoller. Mit zwei neuen Of Counsel deckt die Frankfurter Erbrechtskanzlei jetzt beide Entwicklungslinien parallel ab.
Mit Madeleine Kraus rückt zum ersten Mal eine Frau in den Vorstand von MOBOTIX auf. Die 29-Jährige übernimmt zum 1. Oktober von Klaus Kiener, der das Unternehmen nach zehn Jahren verlässt.
Martin Konečný übernimmt als neuer Group CFO bei Julius Meinl Living. Sein Vorgänger scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus. Konečný bringt Erfahrung aus mehreren europäischen Milliardendeals mit.
Munich Re übernimmt das US-Insurtech At-Bay und stärkt damit seine Position im Cyberversicherungsmarkt. Die Transaktion basiert auf einem Unternehmenswert von 575 Millionen Dollar und soll im ersten Quartal 2027 abgeschlossen werden.
Der Hamburger Kinderbuchverlag zieht vor das Landgericht München I, weil ChatGPT auf Anfrage komplette Fake-Ausgaben des NEINhorns generiert, samt Illustrationen, Umschlag und erfundener ISBN.
Wer Produkte mit digitalen Komponenten in Europa vertreibt, tritt ab dem Herbst in eine neue Haftungsrealität ein. Ein Meldeverzug kann künftig doppelt Millionen kosten.
Zwei Drittel der Führungskräfte überdenken laut Deloitte ihr Geschäftsmodell wegen agentischer KI. Beim tatsächlichen Skalieren zeigt sich jedoch eine gravierende Lücke zwischen Ambition und operativer Realität.
Dem Versorgungswerk der Berliner Zahnärztekammer wird vorgeworfen, dass Beschäftigte riskante Anlagegeschäfte zum eigenen Vorteil betrieben haben. Die Kündigung einer beteiligten Portfoliomanagerin erklärte das Arbeitsgericht Berlin trotzdem für unwirksam, aus rein formellen Gründen.
Zehn Jahre Wachstum hatten beim Fotobox-Verleiher Kruu zu historisch gewachsenen, kaum nachvollziehbaren Gehältern geführt. CEO Philipp Schreiber erklärt, wie er ein rollenbasiertes Vergütungssystem aufgebaut hat, das auch vor der EU-Entgelttransparenzrichtlinie bestehen soll.
Robomobbing beschreibt zwei Seiten derselben Medaille: psychische Belastung durch KI-Systeme und das bewusste Sabotieren dieser Systeme durch Beschäftigte. Betriebspsychologe Michael Thiel erklärt, wie Unternehmen beidem vorbeugen können.
Der an der NASDAQ notierte Infrastrukturbetreiber Solmate holt Strategy& an Bord, um die eigenen Expansionspläne an der Schnittstelle von KI und digitalen Vermögenswerten einem systematischen Marktcheck zu unterziehen.
Als Folge des anhaltenden Prüfungsskandals und der parlamentarischen Untersuchungen soll KPMG Australia eine der größten Personalabbaurunden der jüngeren Firmengeschichte eingeleitet haben.
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