Die Abwickler des kollabierten chinesischen Immobilienkonzerns verlangen eine gerichtliche Überprüfung der Vereinbarung zwischen der Hongkonger Wertpapieraufsicht und PwC. Im Streit steht ein Entschädigungstopf von umgerechnet rund 128 Millionen Dollar.
Die Beratungsgesellschaft nimmt bis Ende September keine neuen Aufträge der Regierung an. Auch der langjährige Mandant Lendlease beendet die Zusammenarbeit.
Was früher Wochen dauerte und sechsstellige Summen verschlang, schafft ein KI-Werkzeug heute in 24 Stunden. Für die Beratungsbranche stellt sich die Frage, womit sie künftig ihre vierstelligen Stundensätze rechtfertigen will.
Das auf KI-gestützte Wirtschaftsprüfung spezialisierte Start-up Cortea hat eine Finanzierungsrunde über 12 Millionen Euro abgeschlossen. Unter den Investoren befindet sich Larry Bradley, ehemaliger Global Head of Audit bei KPMG.
Rothschild & Co erwirbt 100 Prozent der Anteile an der Hamburger Privatbank Marcard, Stein & Co von M.M. Warburg und stärkt damit seine Marktposition im deutschen Wealth Management. Der Erwerb einer deutschen Banklizenz eröffnet zusätzliche strategische Optionen.
BlackRock limitiert Abhebungen aus dem 13 Milliarden US-Dollar schweren HPS Corporate Lending Fund bereits im zweiten Quartal in Folge und spiegelt damit einen branchenweiten Druck im rund zwei Billionen US-Dollar großen Private-Credit-Markt wider.
Der Berliner Verteilnetzbetreiber bekommt erstmals eine eigene Arbeitsdirektorin. Die promovierte Juristin bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung aus dem Verkehrssektor mit.
Die Kanzlei Orka holt sich für ihr Berliner Büro einen Spezialisten für gewerbliches Mietrecht ins Haus. Der 42-jährige Jurist bringt Erfahrungen aus zwei Kanzleien und einer Inhouse-Position mit.
Beim Rekord-Börsengang des Raumfahrtkonzerns übernahm die internationale Großkanzlei die juristische Federführung in Europa. Mehrere Standorte arbeiteten zusammen, um den Prospekt durch die deutsche Finanzaufsicht zu bringen.
Volkswagen kommt bei seinem Restrukturierungsprogramm planmäßig voran. Zur Hauptversammlung am 18. Juni präsentiert Konzernchef Oliver Blume erste messbare Ergebnisse: eine Milliarde Euro nachhaltige Kosteneffekte.
Daimler Truck bündelt seine Verteidigungsaktivitäten unter der neuen Marke Daimler Truck Defence und setzt sich ein klares Ziel: bis 2028 einen Rüstungsumsatz von einer Milliarde Euro.
Nach dem Scheitern von FCAS haben acht deutsche Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen unter Führung von Airbus eine neue Allianz für einen Kampfjet der sechsten Generation gebildet. Der Bundesregierung wurde bereits ein konkreter Vorschlag übermittelt.
Innerhalb weniger Tage haben mehrere Anbieter Werkzeuge vorgestellt, die selbständig handeln statt nur Befehle abzuarbeiten. Vom Pariser Start-up bis zum amerikanischen Software-Riesen mischen sich die Akteure neu.
Eine neue Untersuchung des Beratungshauses PwC bringt einen klaren Trend ans Licht: Beschäftigte mit Erfahrung in künstlicher Intelligenz erleben einen außergewöhnlichen Lohnsprung, während technikferne Berufsbilder zunehmend ins Hintertreffen geraten.
Mit einer Milliardeninvestition will der ChatGPT-Hersteller bis Ende 2026 ein globales Heer zertifizierter Berater aufbauen. Die ersten großen Beratungshäuser sind bereits an Bord.
Die Carl Zeiss AG hat ein Sparprogramm angekündigt, das mehrere hundert Millionen Euro einsparen soll. Ein Stellenabbau sei dabei zu erwarten. Die Tochtergesellschaft Carl Zeiss Meditec hatte bereits rund 1.000 Stellen in Deutschland angekündigt.
Eine Analyse von 307 Studien mit über 82.000 Studierenden aus dem Vereinigten Königreich, den USA und Kanada zeigt: Perfektionismus an Hochschulen steigt seit Jahrzehnten und hat sich seit den frühen 2000ern beschleunigt. Der Haupttreiber ist nicht Social Media, sondern wirtschaftliche Ungleichheit.
Das Europäische Parlament hat seinen Budgetvorschlag für die nächste Erasmus+-Programmgeneration 2028 bis 2034 veröffentlicht: 47,4 Milliarden Euro. Der DAAD begrüßt das Signal, fordert aber langfristig deutlich mehr.
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