Der klassische Texteditor erhält Markdown-Tabellen und beschleunigte KI-Funktionen. Doch die Ausweitung wirft Datenschutzfragen auf.
Die Version 11.2510.6.0 erreicht Windows Insiders in Canary- und Dev-Channels mit zwei wesentlichen Ergänzungen: Tabellenunterstützung und Echtzeit-KI-Ausgabe. Anwender wählen zwischen grafischer Toolbar-Steuerung und direkter Markdown-Eingabe. Die technische Basis bildet Markdown-Syntax mit Pipe-Zeichen als Spaltentrennern, wobei Microsoft keine Details zur Standard-Konformität nennt.
Die KI-Funktionen Write, Rewrite und Summarize zeigen Ergebnisse nun kontinuierlich während der Generierung. Copilot+-PCs mit Neural Processing Units verarbeiten zumindest Rewrite-Anfragen lokal, alle anderen Systeme kommunizieren mit Microsoft-Cloud-Diensten. Ein Microsoft-Konto ist für sämtliche KI-Features obligatorisch. Für Unternehmensumgebungen problematisch: Datenflüsse bleiben intransparent.
Der einstige Minimal-Editor reichert sich kontinuierlich mit Funktionen an: nach Rechtschreibprüfung, Tab-Interface und KI nun auch Tabellen. Die Community spaltet sich zwischen Befürwortern erweiterter Möglichkeiten und Kritikern des Feature-Bloats. Nutzer können Zusatzfunktionen deaktivieren, ein Termin für den regulären Windows-11-Rollout steht noch aus.





