12.359 Prüfer untersuchten bundesweit 140.764 Betriebe. Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer machen mehr als die Hälfte des Mehrergebnisses aus.
Die Finanzämter der Bundesländer beschäftigten 2024 insgesamt 12.359 Betriebsprüfer. Diese untersuchten 140.764 der in der Betriebskartei erfassten 8,83 Millionen Betriebe, was eine durchschnittliche Prüfungsquote von 1,6 Prozent ausmacht. Bei Großunternehmen lag die Kontrollintensität deutlich höher: Knapp jeder dritte Konzern (29,6 Prozent) erhielt Besuch vom Finanzamt. Ergänzend führten die Behörden 6.214 Prüfungen in Sonderfällen durch, darunter bei vermögenden Steuerpflichtigen, Verlustzuweisungsgesellschaften und Bauherrengemeinschaften.
Das ermittelte Mehrergebnis summiert sich auf 10,9 Milliarden Euro. Die größten Beiträge lieferten Gewerbesteuer (28,4 Prozent, 3,1 Milliarden Euro) und Körperschaftsteuer (27,5 Prozent, 3,0 Milliarden Euro). Einkommensteuer steuerte 22,0 Prozent bei, Umsatzsteuer 12,8 Prozent. Sonstige Steuern machten 8,3 Prozent aus.





