Die US-Kanzlei rekrutiert vier M&A-Berater um Michael Prüßner: Ein strategischer Zug nach den Düsseldorfer Partnerabgängen im Januar.
Orrick Herrington & Sutcliffe baut seine Münchner M&A-Kapazitäten aus. Vier Transaktionsberater von Norton Rose Fulbright wechseln zur US-Kanzlei: Dr. Michael Prüßner, Benjamin Schikora (künftig Partner), Dr. Hannah Frahm (Senior Associate) und Helge Meyer (Managing Associate). Der 50-jährige Prüßner war erst im Oktober 2022 zu Norton Rose gestoßen, nachdem er zuvor bei Eversheds Sutherland und Pinsent Masons tätig war. Schikora kennt er aus gemeinsamen Stationen bei beiden Kanzleien. Das Quartett berät Unternehmen und Investoren bei M&A- und Private-Equity-Deals, darunter die Westcode-Akquisition durch Knorr-Bremse. Dr. Christoph Brenner, deutscher Co-Managing Partner bei Orrick, begründet den Schritt mit starker Nachfrage im Transaktionsgeschäft. Prüßner hebt den "weltweit hervorragenden Ruf für innovative, branchenorientierte Beratung" von Orrick hervor.
Der Zuwachs erfolgt zeitversetzt zu Verlusten in Düsseldorf. Im Januar 2025 hatten Dr. Oliver Duys, Dr. Wilhelm Nolting-Hauff und Dr. Nikita Tkatchenko mit ihrem Team Orrick verlassen und sich Herbert Smith Freehills (heute: Herbert Smith Freehills Kramer) angeschlossen, ebenfalls aus dem Corporate/M&A-Segment.





